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Forschung und Vernetzung



 

 

Geld lenkt vom Wesentlichen ab -
Ohne Geld ist Leben einfacher - leb doch einfach ohne Geld

Living Without Money - trailer from Without Money on Vimeo.

 

Mein Leben ohne Geld

Heidemarie Schwermer - Warum ich so lebe

Oft werde ich gefragt, ob es in meinem Leben ein Trauma gegeben hätte, weil ich diese extreme Lebensform gewählt habe und nun schon seit vielen Jahren ohne Geld lebe. Dann antworte ich, dass mein Trauma die Weltsituation sei: Täglich verhungern tausende Menschen, und auf der anderen Seite gibt es eine riesige Verschwendung. Lebensmittel werden ins Meer gekippt, um Preise stabil zu halten, Milliardäre bauen sich Swimmingpools in ihr Privatflugzeug, weil sie gar nicht mehr wissen, wohin mit dem ganzen Geld.

Für mich ist diese Situation derart absurd, dass ich bei diesem Prozess nicht mehr mitwirken möchte und darum nach neuen Strukturen suche.

Forsche ich allerdings in meinem eigenen Leben, entdecke ich, dass es doch so etwas wie ein Trauma gegeben hat. Als zweijähriges Kind musste ich mit meiner Familie zu Kriegsende meine Heimat verlassen und wurde in der neuen Heimat plötzlich als Lumpenpack bezeichnet.

Ich habe niemals verstanden, warum Besitz und Geld derart hoch gewertet wird, und so gibt es einen roten Faden in meinem Leben. Ich möchte ein Gleichgewicht herstellen zwischen Menschen, die wenig besitzen und denen die im Materiellem schwimmen, ich möchte neue Werte schaffen und die Würde des Menschen nicht vom Geld abhängig sein lassen.

 

Zwischendurch etwas zum Lachen

 

 

Links zum Thema "Geld"

 

Armut kennt viele Geschichten

Geld und Spiritualität

Monetäre Regionalisierung + 4. Regiogeld Kongress als PDF (700 kb)

4. Regiogeldkongress in Weimar

Monetäre Regionalisierung

Tausche Klempner gegen Babysitter

Bargeldlos tauschen im Tauschring Markgräflerland

Tauschringe in Deutschland

Österreichs Tauschkreise

Gib und Nimm / Tauschen und Teilen (Heidemarie Schwermer)

 

Wundergedanken

Wörgl – Wikipedia

Die positiven Auswirkungen führten dazu, dass der Modellversuch in der
Presse als das „Wunder von Wörgl“ gepriesen wurde. Das Interesse daran
stieg derart, ... weiterlesen

Das Wunder von Wörgl - Textarchiv: Berliner Zeitung

28. März 2009 ... BERLIN. Das Jahr 1932 geht zu Ende. Die ganze Welt
ist erschüttert von der bis dahin größten Wirtschaftskrise... weiterlesen

Das Wunder von Wörgl - Freie Universität Berlin

Es hat aus diesen Kreisen heraus auch nicht an Versuchen gefehlt, das
Wunder von Wörgl nachträglich in einem etwas kleineren Licht
erscheinen zu lassen. ... weiterlesen

Totontli - Das Wunder von Wörgl (Freigeldexperiment)

13. Apr. 2009 ... Eine dieser Initiativen, die auch heute noch für
zahlreiche Diskussionen sorgt, ist das sogenannte „Wunder von Wörgl“
bzw. das ... weiterlesen

Das Wunder von Wörgl - Der Freitag

9. Juli 2009 ... Die österreichische Presse nannte den Erfolg „Das
Wunder von Wörgl“. Wirtschaftswissenschaftler wie John Maynard Keynes
and Irving Fisher ... weiterlesen

Kein Wunder in Wörgl - PROVOkant

Das Wunder von Wörgl, das kein Wunder war, sondern nur die Folge eines
"verderblich" konstruierten Geldes, sprach sich im Lande und auf dem
Kontinent herum. ... weiterlesen

Das Wunder von Wörgl - Freigeld, Schwundgeld, Silvio Gesell - 7SG

Das Wunder von Wörgl entstand mitten in der Weltwirtschaftskrise 1932
in einem kleinen österreichischen Ort -
nicht nur ein ökonomisches Wunder ... weiterlesen

Das Wunder von Wörgl - Wiener Zeitung - von Reinhard Ebner

In den beginnenden 30er Jahren des abgelaufenen Jahrhunderts schrieb
eine Tiroler Kleinstadt Wirtschaftsgeschichte ... weiterlesen

Unterguggenberger Institut - Presse-Echo: "Das Wunder von Wörgl"

17. Juli 2009 ... Über "Das Wunder von Wörgl" berichtet am 9. Juli
2009 die deutsche Zeitung "Der Freitag". Den Artikel übers Wörgler
Freigeld, verfasst von ... weiterlesen

We Are Change Switzerland - Das Wunder von Wörgl

1932: Mit einer lokalen Tauschwährung startete die Tiroler Gemeinde
Wörgl in der Weltwirtschaftskrise ein Freigeld-Experiment, das
weltweit Aufsehen erregt. ... weiterlesen

 
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Silvio Gesell
Bd.11: Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld 1920:

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Gerhard Senft und Jochen Schmück

Weder Kapitalismus noch Kommunismus: Silvio Gesell und das libertäre Modell der Freiwirtschaft

(Gebundene Ausgabe - 1990)

 

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Günter Bartsch

Die NWO-Bewegung Silvio Gesells

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Sie Signaturen der Sphaeren

Bernard A. Lietaer
Ursel Schäfer
(Übersetzer)

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Über die zerstörerische Wirkung unseres Geldsystems und Alternativen hierzu
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Warum Sie selbst Zinsen bezahlen,
ob Sie wollen oder nicht

 

Olga Hoch - Forschung und Vernetzung

Der Geldschein oder... wozu das Geld?

Im Gasthaus eines kleinen Städtchens erscheint am späten Nachmittag ein Reisender.

Er sagt, er sei müde und er möchte gerne sofort ein Zimmer haben, um schlafen gehen zu können.

Dem Gastwirt gibt er eine Banknote von 100,-- Euro mit der Bitte, sie aufzubewahren: am nächsten Morgen könne man ja dann abrechnen.

Der Wirt nimmt das Geld. Der Gast bekommt den Schlüssel und geht aufs Zimmer. Kurz darauf klingelt das Telefon.
Der Klavierlehrer von gegenüber bittet um die Bezahlung seiner Rechnung für die Unterrichtsstunden des Töchterchens.
Der Wirt schickt den Lehrling mit dem 100,-- Euro – Schein über die Straße und dieser bringt das Wechselgeld zurück. Kaum hat der Klavierlehrer den Geldschein in der Tasche, da läutet seine Hausglocke.
Es ist sein Schneider der ihm die neuen Hosen vorbeibringt und das vereinbarte Geld möchte
Leicht seufzend zahlt der Lehrer mit dem eben erhaltenen Geldschein, zur großen Erleichterung des Schneiders, der auf dem Heimweg an besagtem Gasthaus vorbeikommt.

Mit dem Geld in der Tasche kann er sich nun eine Stärkung erlauben.
Als der Kellner später abrechnet, gelangt der 100 Euro – Schein wieder zurück zum Gastwirt, der ihn in die Kasse legt und dann schlafen geht.
Am nächsten Morgen erscheint der Reisende und bittet um die Rechnung und um die 100.—Euro.

„Sie bekommen den gleichen Schein zurück“, sagt der Wirt.

Der Reisende steckt ihn ein und bezahlt die Rechnung mit Geld, das er noch in seiner Börse hat. “Soviel Geld habe ich gerade noch passend“.

Er verabschiedet sich, geht auf die Straße, zieht den 100,-- Euro – Schein aus der Tasche und zerreißt ihn.

Der Geldschein war gefälscht.....!!!!?????

Wie ist das möglich? Wie geht das???

Durch wen oder durch was wurden trotzdem alle Bedürfnisse befriedet?

Vielleicht gegenseitiges Vertrauen???????? Oder was meinen Sie? meint Ihr??????

Oder
Möglicherweise ist es einfach so, dass wenn jeder tauscht was er hat, kriegt jeder was er braucht. Das ist die einfachste Lösung. Versucht es doch mal mit fragen!